"paX an!" Rückbegegnung

Добро пожаловать - HERZLICH WILLKOMMEN in Speyer!

Rückbegegnung im Rahmen des russisch-deutschen Projektes paX an!“ der JUNGEN KIRCHE SPEYER

 

Vor drei Jahren entschied sich die JUNGE KIRCHE SPEYER (JUKI) auf ihrer Diözesankonferenz das russisch-deutsches Projekt paX an! ins Leben zur rufen. Neben einem intensivem Jahresprogramm zur russischen Kultur, dem Orthodoxen Glauben aber auch der Auseinandersetzung mit Krieg und Versöhnung zwischen Russland und Deutschland, folgte im Sommer 2012 eine Fahrt nach Russland, in die Partnerstadt von Speyer, Kursk.

 

Bei dieser tollen Reise, an der knapp 20 JUKI Mitglieder unter Schirmherrschaft von Domkapitular Josef D. Szuba teilnahmen, stand neben der Befassung mit der Schlacht am Kursker Bogen insbesondere der Austausch und die Förderung der Ökumene mit orthodoxen und katholischen Jugendlichen im Blickpunkt.

Um an diese tollen Erfahrungen anzuknüpfen, lud die JUNGE KIRCHE SPEYER in diesem Jahr Jugendliche aus Kursk nach Speyer ein, um ihnen Einblicke in unsere Heimat und Kultur aufzuzeigen, sowie den Dialog zwischen Orthodoxen und Katholischen Jugendlichen weiter zu fördern.

Vom 23.07. 03.08. erlebten die insgesamt 14 orthodoxen und katholischen Jugendlichen, gemeinsam mit ihren geistlichen Vertretern und zahlreichen JUKI Mitgliedern ein abwechslungsreiches Programm in Deutschland.

Nach einer intensiven Vorbereitung und der spannenden Frage ob die russischen Gäste noch rechtzeitig ihre Visa zur Einreise erhalten würden, begrüßte das JUKI-Empfangskomitee voller Begeisterung am 23.07. die sichtlich von der langen Reise mitgenommene Gruppe herzlich am Frankfurter Flughafen. Nach einer kurzen Phase des Ankommens und Ausruhens, folgte das gemeinsame Programm. Neben dem offiziellen Empfang durch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, einer exklusiven Domführung und einer Stadtführung in russischer Sprache, lernten sie in den ersten Tagen zunächst Speyer intensiv kennen und lieben.

In den weiteren Tagen folgte dann unter anderem eine Rheinschifffahrt im Sonnenuntergang, den Besuch der Landeshauptstadt Mainz, samt Besichtigung des Landtages, sowie viele Begegnungen und Austausch untereinander. Dabei wurden Sprachbarrieren überwunden und viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Glauben und Leben festgestellt. Eine tolle Erfahrung.

Die Folgewoche startete ebenfalls intensiv mit einer Reise zur KZ-Gedenkstätte Hinzert, bei dem vor allem der Austausch über Krieg und Versöhnung im Mittelpunkt stand, sowie einer Stadtbesichtigung im nahe gelegenen Trier.

Das Elsass stellte ein weiteres Reiseziel dar. Es ging nach Frankreich, in das nahe gelegene und sehr schöne Straßbourg, in dem das Europaparlament und die Altstadt besichtigt wurden. Neben den Sehenswürdigkeiten beeindruckte hier das zusammengewachsene Europa ganz ohne Grenzkontrollen. Natürlich durfte auch die Pfalz nicht zu kurz kommen und so erlebten die Gäste am Pfälzer-Wald-Tag eine Fahrt mit der Sesselbahn zur Rietburg, eine gemeinsame Andacht in der St.Anna-Kappelle Burrweiler, eine Weinprobe in Wehyer und ein pfälzisches Abendessen mit Saumagen, Leberknödel, Sauerkraut und Kartollelbrei. Am Ende stand fest, das Pfälzeressen mundet auch in Russland.

Zum Abschluss der Rückbegegnung richteten die Jugendlichen, mit Ehrengast Altbischof Dr. Anton Schlembach und zu ehren der Gastgeber einen russischen Abend aus. Bei russischem Essen und Liedgut wurden die tollen Tage und gemeinsamen Erlebnisse noch einmal betrachtet und Gastgeschenke ausgetauscht.

Die Rückbegegnung stellt den vorläufigen Abschluss des Projektes paX-An! dar, auf welches die JUNGE KIRCHE SPEYER sehr zufrieden zurückblickt und dankbar für tolle Erlebnisse, gesammelte Erfahrungen und neugewonnene Freunde ist.

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